Keine Angst vor Netzwerk-Events: Der Mini-Guide zum entspannten Kontakteknüpfen

Networking-Tipps

Ob als Angestellter, Unternehmerin oder Gründer – immer mal wieder stehen Events auf dem Plan, die zum Netzwerken einladen. Und auch, wenn hier oft vielversprechende neue Kontakte und inspirierender Austausch entstehen, kann das klassische Networking einschüchtern: Fremde Menschen ansprechen und sich selbst „verkaufen“ müssen – das sind Punkte, die auf der Unwohlsein-Skala ganz oben rangieren. Unsere Tipps helfen dir, gelassen aufs nächste Event zuzusteuern.

 

  1. Das richtige Netzwerker-Mindset

Das Wichtigste zu Beginn: Beim Networking geht es nicht darum, so viele Visitenkarten wie möglich einzusacken. Es geht um echte Verbindungen zwischen Menschen, die einander bereichern. Das richtige Mindset ist deswegen grundlegend: Switch in die Helfer-Perspektive. Fokussiere dich also darauf, wie du Menschen, denen du begegnest, helfen kannst. Zum Beispiel indem du Kontakte aus deinem Umkreis vermittelst und Tipps gibst, auch ohne direkt davon zu profitieren. Menschen, die helfen, bleiben positiv in Erinnerung – und nichts stärkt dein Netzwerk mehr.

 

  1. Netzwerke schon vor dem Event

Auf Events läuft es oft so: Manchmal kommen wir genau mit den Menschen ins Gespräch, die perfekt zu uns passen und manchmal entstehen zwar nette Unterhaltungen, aber zwischenmenschlich oder beruflich gibt es keine Schnittmengen. Deswegen macht es Sinn, schon vorher einen Blick auf die Gästeliste werfen – zum Beispiel auf Facebook oder LinkedIn. Gibt es hier jemanden, mit dem du unbedingt in Kontakt kommen willst? Falls ja, schreib sie oder ihn an, verweise auf das Event und frag, ob ihr euch dort bei einem Getränk oder Kaffee austauschen könnt. So knüpfst du Kontakte, die wirklich passen und fühlst dich vor Ort nicht verloren – denn dein Networking-Date steht ja bereits.

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  1. Gesprächseinstieg vorbereiten

Fremde Menschen ansprechen, sich vorstellen und locker-flockig ins Gespräch kommen – nicht die leichteste Übung und gerade für Introvertierte eine Herausforderung. Was hilft: Bereite schon vorher Gesprächseinstiege vor, mit denen du dich wohlfühlst. Anstatt des ausgelutschten „Und was machst du so?“, kannst du zum Einstieg fragen, was deinem Gegenüber an der Eröffnungsrede am besten gefallen hat, womit er am liebsten seine Zeit verbringt, welche Events und Konferenzen er dieses Jahr noch besucht oder was er sich von der Veranstaltung erhofft. Versuch eine menschliche Verbindung aufzubauen. Du brauchst dich nicht „inszenieren“, nur weil das Event im beruflichen Kontext stattfindet. Nur wer authentisch ist, kann Kontakte knüpfen, die auch Substanz haben – egal ob im Job oder privat.

 

  1. Dein Mini-Pitch

Früher oder später wird man auf jedem Event mit der Frage nach dem eigenen Beruf konfrontiert. Das ist nicht selten unangenehm und oft fehlen einem spontan die richtigen Worte. Mach dir deswegen vorab ein paar Gedanken und bereite einen Mini-Pitch vor, der folgende Fragen beantwortet:

  • Wer bist du?
  • Was machst du? Beachte: Mit welcher Tätigkeit möchtest du im Gedächtnis bleiben? Mit welchem Thema soll man dich in Verbindung bringen?
  • Was zeichnet dich aus?
  • Warum bist du hier? Beachte: Wenn du auf der Suche nach Partnern oder Expertinnen bist, ist jetzt der Moment, davon zu erzählen.
  • Wie hilfst du und wem?

Zwei bis drei Sätze reichen für den Mini-Pitch vollkommen aus. Schreib sie dir vorab auf, das gibt Sicherheit.

 

  1. Visitenkarten smart einsetzen

Oldie but goldie: Visitenkarten gehören nach wie vor zur Grundausstattung beim Networking. Insbesondere wenn du auch nach dem Event mit jemandem in Kontakt bleiben möchtest, solltest du dir nicht nur eine Visitenkarte geben lassen, sondern auf der Karte auch ein paar Notizen machen: Was hast du über die Person erfahren? Was können Anknüpfungspunkte für weitere Gespräche sein und welches Thema möchtest du im Nachgang weiterführen? Die Notizen helfen, den Kontakt am Leben zu halten – zum Beispiel über eine Follow-Up-Mail.

 

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